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öffentlich

Technik- und Umweltausschuss [#806]


Öffentliche Sitzung des Technik- und Umweltausschuss
Kommunales Starkregenmanagement und Umgestaltung Sulzbach

Rathaus, Großer Sitzungssaal
Dienstag, 15. Mai 2018, 18:30 Uhr

Bericht Bericht

Zwei Bürger verfolgten gemeinsam mit der Pressevertreterin diese Sitzung.

  • In der letzten Sitzung wurden dem Ausschuss die Überlegungen zum kommunalen Starkregenrisikomanagement vorgestellt. Dieses Mal wurden der Förderantrag und die Beauftragung eines Ingenieurbüros beraten. Lediglich die CDU-Vertreter hatten noch Nachfragen. Sie wurden aber darauf hingewiesen, dass diese doch alle in der letzten Sitzung schon beantwortet wurden. Die Verwaltung stellte klar, dass die Beauftragung des Büros nur erfolge, wenn es auch Zuschüsse gäbe. Die Verwaltung wurde einstimmig beauftragt, einen Förderantrag zu stellen und zur dann fälligen Durchführung das bereits bekannte Büro zu beauftragen.
    Den Bericht der Lokalzeitung finden Sie hier
  • Als Nächstes ging es um die naturnahe Umgestaltung des Sulzbaches um Bereich der Kläranlage. In seiner Einleitung zeigte sich der Bürgermeister 'begeistert, was sich das Büro ausgedacht hat'. Und er verwies darauf, dass die Maßnahmen auch 'große Schutzwirkung für unsere Kläranlage' haben werden. Danach erteilte er dem Fachplaner des beauftragten Büros das Wort. Dieser stellte den Vorentwurf für die neue, naturnahe 'Linienführung' des Sulzbaches 'weg von der Altablagerung' vor. Gleichzeitig wird die Fließlänge vergrößert. Bisher ist die Kläranlage bei einem 1000jährigen Hochwasser gefährdet. Dies wird nach dem Umbau des Baches nicht mehr der Fall sein. Insgesamt sollen 500 Meter Fließstrecke auf Höhe der Kläranlage von Steinschüttungen an Ufer und Bachbett befreit werden. Ob die Sohle des Sulzbaches angehoben werden kann, müssen weitere Untersuchungen klären. Auch der Rotbach (der in diesem Bereich einmündet) wird berücksichtigt. In seinem neuen, großzügigeren Bachbett kann sich der Sulzbach dann 'frei entfalten“. Die Kosten werden auf ca 820.000 € geschätzt, abhängig von den weiteren Detailuntersuchungen. Teile der Maßnahmen werden von der Messe als Ausgleichsmaßnahme finanziert.
    In der Diskussion kamen dann Fragen nach der Zeitschiene (derzeit noch nicht zu beantworten) und Fördermöglichkeiten. Zwar ist ein Landeszuschuss bis zu 85 Prozent der Kosten möglich, dann kann die Maßnahme aber nur zu einem kleinen Teil für Ausgleichsmaßnahmen anrechenbar. Aus den Reihen der FW wurde darauf hingewiesen, dass von dieser Maßnahme ja überwiegend der Unterlieger, also Denkendorf profitiere. 'Hochwasser ist ein Gesamtthema, kein Neuhäuser Thema!', stellte der Bürgermeister klar. Eine Vorlage zur Entscheidung kommt 'in eine der nächsten Sitzungen'.
    Auch hierüber erschien ein Bericht in der Lokalzeitung.
  • Unter Verschiedenes wollte Dietmar Rothmund wissen, was denn am sogenannten Pfäffle-Kreisel für Messgeräte hängen. Die Verwaltung verwies auf die an diesem Tag laufende Verkehrsmessung.

Letzte Aktualisierung:
27.05.2018 12:05 Uhr

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