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öffentlich

Technik- und Umweltausschuss [#664]


Öffentliche Sitzung des Technik- und Umweltausschusses.
Vier Bauanträge

Rathaus, Großer Sitzungssaal
Dienstag, 24. Januar 2017, 19:15 Uhr

Bericht Bericht

Vier Bausachen

Die erste Sitzung begann pünktlich. Auf den Zuschauerrängen sassen die Mitglieder des Verwaltungs- und Finanzausschusses: Sie hatten die erste (nicht-öffentliche) Sitzung an diesem Abend bereits hinter sich. Die vorhergehenden Nächste mit Temperaturen m zweistelligen Minusbereich waren schuld, dass es im Sitzungssaal nicht sonderlich warm war: Der Bürgermeister erschien sogar mit Schal zur Sitzung. Eine gute Seele in der Verwaltung hatte für die Gemeinderäte zwei Kannen heißen Tee kochen lassen.

  • Der Bausache Stellplatzüberdachung in der Mörikestraße wurde mit einer Ergänzung aus den Reihen der FW-Fraktion einstimmig zugestimmt.
  • Der Um- und Anbau eines Reiheneckhauses in der Mozartstraße gerät einigen Räten doch 'recht massig.' Allerdings gibt es keine Probleme mit der Grundflächenzahl, das alle vier Häuser auf einer gemeinsamen Parzelle errichtet wurden. Dem Antrag bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung zugestimmt.
  • Beim An- und Umbau an ein bestehendes Wohnhaus in der Schlosserstraße gab der Bürgermeister zunächst eine redaktionelle Ergänzung des Beschlusstextes bekannt. Dietmar Rothmund wollte wissen, wie denn die Siedlungsstruktur in der Fronackersiedlung erhalten werden kann: 'Sie wird ja derzeit von zwei Seiten in die Zange genommen.' Dafür ist es fast schon zu spät, antwortete der Bürgermeister. Ein Bebauungsplan ist zum Erhalt eigentlich zu wenig. 'Das haben sich unsere Altvorderen so nicht vorgestellt und gewünscht', schloss er seine Ausführungen. Dem Antrag wurde schließlich bei zwei Enthaltungen zugestimmt.
  • Auch bei der Sanierung des Dachgeschosses eines Hauses in der Bismarckstraße gab es Anregungen, dieses Mal aus den Reihen der FW-Fraktion. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung wurde dann ergänzt und so einstimmig angenommen: Die geplanten Dachgauben dürfen nur zwei Drittel der Dachlänge umfassen.
  • Unter Verschiedenes erteilte der Bürgermeister dem Ortsbaumeister das Wort, damit er einen Sachstandsbericht über die Baugebiete geben kann. Bei den Akademiegärten kann der Zeitplan noch eingehalten werden, auch wenn es derzeit noch ein 'kleines 50.000-Tonnen-Problem' gibt. Damit ist der zerkleinerte Bauschutt gemeint, der eigentlich wieder vor Ort eingebaut werden sollte. Im Jahr 2018 könnte theoretisch eingezogen werden: Allerdings wird die Heizzentrale für das Baugebiet erst im Juni 2019 fertiggestellt sein. Im Gebiet Ziegelei gibt es ein 'etwas größeres Problem': Bei Voruntersuchungen wurden Altlasten gefunden. Der Baubeginn wird hier frühestens 2018 erfolgen. Danach wurde von mehreren Sprechern auf die Verkehrsproblematik hingewiesen. 'Das darf nicht vergessen werden!', so unsere Gemeinderätin Julitta Törpe.

Letzte Aktualisierung:
29.01.2017 12:12 Uhr

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